Richtiges Stillen

Hilfe bei gereizten und wunden Brustwarzen beim Stillen

Wunde Brustwarzen und Brustentzündungen heilen

Wunde Brustwarzen können beim Stillen zu unerträglichen Schmerzen  führen und gehören zu den häufigsten Gründen für das vorzeitige Abstillen.

Dabei läßt sich wunden Brustwarzen in den meisten Fällen vorbeugen oder sie lassen sich effektiv behandeln. Im folgenden Artikel werden die Ursachen und die Behandlung wunder Brustwarzen erläutert. Vertiefende und individuelle Informationen erhälst Du im persönlichen Coaching und auf unserer Website.

In den ersten Tagen nach der Geburt empfinden viele Frauen das Stillen als leicht schmerzhaft. Vor allem das Ansaugen des Babys kann als unangenehm wahrgenommen werden. Dies liegt an der hormonell bedingten, gesteigerten Empfindlichkeit der Brustwarzen nach der Geburt, an der prallen Brust beim Milcheinschuss, sowie an der ungewohnten Belastung. Diese Schmerzen gehen nach wenigen Tagen von selbst vorüber.

Wunden an den Brustwarzen stellen jedoch einen behandlungsbedürftigen Zustand dar. Hierzu zählen Einrisse oder Hautabschürfungen. Doch auch Anzeichen einer Entzündung, wie anhaltende Schmerzen beim Ansaugen, Rötungen oder gar Ödeme bedürfen einer gezielten Behandlung. Wunde und entzündete Brustwarzen können zusätzlich eine bakterielle Infektion nach sich ziehen. Auf jeden Fall gilt es, eine Mastitis zu verhindern.

Schmerzen beim Stillen sind leider ein sehr häufiger Grund für vorzeitiges Abstillen. Wunde Brustwarzen entstehen meistens durch falsche Anlegetechnik oder eine falsche Saugtechnik des Kindes. Doch diese Ursachen sind keinesfalls abschließend. Die Überforderung einer Mutter, Anstrengung und seelische Schmerzen bedingen häufig die Schmerzen.

Es ist wichtig, die Stillposition und das Saugverhalten des Kindes von Anfang an von einer Stillexpertin kontrollieren und eventuell korrigieren zu lassen. Das Erlernen der richtigen Anlegetechnik und auch die Korrektur einer ungünstigen Trinktechnik gelingt sehr gut und nachhaltig in unserem Coaching. Durch eine Korrektur des Anlegens und der Stillposition heilen wunde Brustwarzen oft in kurzer Zeit wieder ab.

Doch jede gute Stilltechnik nützt nichts, wenn die Seele der stillenden Mutter nicht genährt wird. Deine Seelenhygiene ist also ein wichtiger Faktor bei der Vermeidung wunder Brustwarzen.

Ursachen für wunde Brustwarzen

Angeschwollene Brüste und eine ungünstige Trinktechnik

Ein sauberes Anlegen Deines Babys ist von Anfang an wichtig. Die Brust verändert sich in der Schwangerschaft und nach der Geburt sehr. Und sobald die Milch einschiesst kommt es zu einer vorübergehenden Schwellung der Brustdrüsen.

Beim Stillen eines Neugeborenen ist die Brust prall und groß, was dem Baby das Erfassen der Brustwarze erschwert. Es kann dann oft nicht die Brustwarze samt Warzenhof aufnehmen und wird unter Umständen nur an der Brustwarze saugen. Diese Trinktechnik kann Dein Baby unter Umständen zwar beruhigen, sie wird es jedoch nicht satt machen. Eine effektive Entleerung der Brust erfolgt nur durch die vollständige Vakuumisierung und eine saubere Trinktechnik. Wenn Dein Baby nur die Brustwarze erfasst, werden die Brustwarzen schnell wund. Außerdem bekommt Dein Baby zu wenig Milch und Deine Brust wird nicht entleert. 

Lösung:

Wichtig ist, dass Dein Baby die Mamille, also den gesamten Warzenvorhof, richtig und vollständig erfassen kann. Wenn Deine Brust zu sehr geschwollen ist solltest Du sie kurz vor dem Anlegen mit der Hand teilweise entleeren und die Brust mit einem C-förmigen Handgriff stützen. So kann Dein Baby besser trinken. Dabei ist übrigens die Dauer der Stillmahlzeit unerheblich, ein korrekt angelegtes Baby kann ohne Gefahr für die Brustwarze lange an der Brust trinken.

Flach- und Hohlwarzen

Jede Brust ist anders, jede Brustwarze ist anders. Und sei Dir sicher, Du bekommst ein Baby, das zu Deiner Brustwarze und -form passt. Doch mitunter kann eine Flach- oder Hohlwarze dazu führen, dass Dein Baby die Mamille nicht erfassen kann, oder dass nach dem Trinken Flüssigkeit in den Hautfalten Hohlräumen der sich zurückziehenden Brustwarze verbleibt. Dadurch kann es zu Entzündungen kommen.

Lösung:

Versuch bitte, die Brustwarze in den ersten Tagen durch eine sanfte Massage oder Brustschalen hervorzuholen, so dass Dein Baby das saubere Ansaugen lernt. Achte darauf, die Brustwarze nach dem Stillen nicht direkt wieder mit einem BH oder Kleidung zu bedecken. Trockne Deine Brustwarze gut mit einem sauberen Handtuch oder einem Fön ab, denn feuchte Haut ist ein idealer Nährboden für unerwünschte Bakterien. In unserer Infografik haben wir die entscheidenen Tipps für Dich zusammengestellt

Medizinische oder anatomische Saugprobleme

Es kann vorkommen, dass Dein Baby durch eine Blockade im Halswirbelbereich oder durch ein zu kurzes Zungen- oder Lippenbändchens Schwierigkeiten beim Stillen hat. Die daraus resultierende ungüstige Ansaugtechnik führt häufig zu wiederkehrenden Schmerzen und Entzündungen. Auch Asymmetrien des Kiefers sollten überprüft werden, wenn eine medizinische oder anatomische Ursache in Betracht gezogen wird. Die Diagnose erfolgt durch den Kinderarzt.

Lösung:

Hier ist eine spezielle Unterstützung und Zusammenarbeit durch Kinderarzt und LaktationsberaterInnen wichtig. In der individuellen Stillberatung ist Platz für die Analyse und Lösungsfindung.

Saugverwirrung

Manche Kinder reagieren mit einer Saugverwirrung auf die Gabe von Fläschchen oder Schnullern. Das heisst, sie erlernen dadurch schnell eine andere Saugtechnik und schaffen es dann nicht, das Vakuum an der Brust aufzubauen um die Milch zu gewinnen. 

Lösung:

Die Saugverwirrung kann in jedem Stadium der Stillbeziehung auftreten. Vor allem in den ersten Tagen und Wochen, bis sich die Stillbeziehung etabliert hat, sollten keinerlei Stillhütchen, Schnuller, Fläschchen oder ähnliche Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Später sind sie ohnehin oft obsolet. Im Bedarfsfall können mit unserer Hilfe oder einer fachkundigen Hebamme stillfreundliche Alternativen gefunden werden.

Wunde Brustwarzen durch Stillhilfsmittel

Es klingt paradox, doch tatsächlich kann es auch durch Milchpumpen und Stillhütchen zu wunden Brustwarzen kommen. Viele Frauen greifen zu Stillhütchen, wenn ihre Brustwarzen weh tun, in dem Glauben, die wunden Stellen dadurch zu entlasten. Dem ist nicht so, denn selbst wenn das Stillhütchen die korrekte Größe hat, belastet es die Brust beim Saugen verstärkt.

Lösung:

Hier ist unbedingt eine Beratung durch eine qualifizierte Stillberaterexpertin erforderlich.

Die Soor-Infektion

Nicht heilende Brustwarzen haben in der Regel einen bakteriellen Hintergrund. Eine solche Pilz- oder Bakterieninfektion wird Soor-Infektion genannt und ist vielschichtig. Fast immer führt sie jedoch zu schmerzhaften und entzündeten Brustwarzen.

Lösung:

Soor ist insofern tückisch, als dass die Ursache für den Pilz in der Behandlung oft übergangen wird. In der Folge kommt es zu einer Ping-Pong-“Infektion” zwischen Mutter und Kind. Die Soor-Infektion wird durch Deinen Frauen- oder Hautarzt festgestellt, der dann in aller Regel antibiotische Salben vorschlagen wird. Unterstützend hat sich die Heilung auf mentaler Ebene stark bewährt, denn Pilz entsteht durch eine energetische Störung. Frauen, die sich hin und hergerissen fühlen, die sich ärgern, die enttäuscht und wütend sind und in Beziehungen eher erwartungsvoll sind, erlauben sich auf mentaler Ebene nicht, in vollem Maße und aus vollem Herzen zu geben. Ihnen fällt die Abhängigkeit ihres Babys oft schwer. Sie schaffen es nicht, ihre Bedürfnisse und die ihres Babys in Einklang zu bringen. Der Pilz bahnt sich dann seinen Weg und hilft der Mutter, diese Gefühle anzunehmen und zu heilen. 

Die einseitige Entzündung

Mitunter kommt es nur einseitig zu einem Wundsein. In diesem Fall gilt es, die verwundete Brust zu schonen, ohne die gesunde Brust überzubelasten. Wichtig ist, dass Du Dein Baby nicht erst dann stillst, wenn es hungrig ist.

Lösung:

Leg Dein Kind zuerst an der gesunden Brust an, um den Milchspendereflex auszulösen. Das entlastet die wunde Seite. So kannst Du entspannter stillen. Du kannst den Milchspendereflex auch immer per Hand auslösen und so das Stillen erleichtern. Achte unbedingt darauf, bei jeder Mahlzeit lange genug zu stillen. Dadurch wird die Brust nicht zu stark beansprucht und das Kind besser gesättigt. 

Der undefinierbare Grund und generelle Abhilfeempfehlungen

Mitunter kommt es aus heiterem Himmel zu Entzündungen. Stress, ein Kratzer durch das Kind, ein grippaler Infekt der Mutter oder auch einfach eine ungünstige Stillposition können schnell zu Problemen führen. Deine Brust ist sehr viel belastbarer als Du denkst. Doch wenn es zu Schmerzen kommt, für die es erstmal keinen Grund gibt, musst Du Dich nicht einfach durchbeißen. Denn mit wunden Brustwarzen zu stillen kann das Problem schnell verstärken. Es gilt Lösungen und Notfallpläne zur Hand zu haben, damit Deine Stillbeziehung nicht im Frust endet.

Was Du jetzt NICHT tun solltest

  • Blind befolgen, was Dir empfohlen wird. Viele der gängigen Ratschläge darfst Du getrost ignorieren oder durch geeignete Maßnahmen ersetzen.
  • Abhärten der Brust: Bitte versuch nicht, die Brust abzuhärten. Behandlungen mit Schwarzteebeuteln, Rotlicht, Abrubbeln mit Handtüchern oder Waschlappen haben den gegenteiligen Effekt. Sie trocknen die Haut künstlich aus und verletzen sie schlimmstenfalls mit feinen Haarrissen.
  • Enge BH’s oder einengende Kleidung tragen. Achte darauf, dass Du einen gut sitzenden Still-BH mit weichen und nachgiebigen Silikonbügeln trägst und Plastikprodukte auf der Haut vermeidest.
  • Sauna, schwimmen oder baden: Vermeide diese Aktivitäten, denn im Wasser können die Bakterien sich ungehindert vermehren.
  • Unter Schmerzen stillen: Verdirb Dir nicht selbst den Spaß. Wenn es weh tut, such Dir umgehend Hilfe. Auch gegen die kurzfristige Einnahme von stillverträglichen Schmerzmitteln spricht nichts, wenn die Schmerzen zu stark werden. Bitte stimme die Dosierung mit Deinem Arzt ab.
  • Das Stillen einstellen. Muttermilch ist wichtig für Dein Baby.
  • Das Stillen erzwingen: Doch wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Bevor die Schmerzen unerträglich werden oder Dein Baby sich an verschlucktem Blut erbricht, leg lieber eine Stillpause ein. In dieser Zeit solltest Du guten Beistand zur Seite haben und Deine Brüste sehr regelmäßig mit sauberen Händen entleeren (Video dazu siehe oben). Du kannst Dir für diese Zeit auch eine schonende Pumpe verschreiben lassen und Deinem Baby die gewonnene Milch mit alternative Fütterungstechniken wie Bechern, Löffeln oder Deinem Finger füttern. Dadurch wird eine Saugverwirrung vermieden. Lass Dir hierbei unbedingt von einer erfahrenen StillberaterIn helfen.
  • Die Stillmahlzeiten verkürzen: Hartnäckig hält sich das Gerücht dass das Dauernuckeln des Babys die Brustwarze überanstrengt. Das ist so nicht richtig, denn die Belastung kann allenfalls durch eine unsaubere Stillposition entstehen, wenn beispielsweise das Köpfchen Deines Babys absinkt und die Brustwarze nach unten zieht. Du kannst Dein Baby statt dessen immer wieder zum Weitertrinken motivieren, indem Du es leicht an den Fußsohlen oder an der Wange kitzelst. Wenn es dauerhaft nuckelt kannst Du es sauber Abdocken. Das frühzeitige Lösen des Saugens kann schlimmstenfalls erst recht zu Verletzungen führen, wenn Dein Baby dann nach der Brust schnappt oder beisst. Oder es trinkt nicht ausreichend Milch ab, was dann zu einem Milchstau oder hastigem Trinken beim nächsten Mal führen kann.
  • Sobald eine Brustwarze wund oder gereizt ist, beginnen viele Frauen sich Cremes und Salben auf die beanspruchte Stelle zu schmieren. Doch denk daran, dass einige dieser Produkte das Problem eher verschlimmern können. Das gilt auch für Öle und Lotionen, die in diversen Gruppen sozialer Netzwerke angepriesen werden. Hände weg von alkoholischen Lösungen oder ätherischen Ölen. Beinwell ist ebenfalls nicht geeignet, da die Wirkung auf die kindlichen Organe verheerend ist.
  • Bitte verzichte auch auf desinfizierende Tinkturen wie Wasserstoffperoxid-Lösungen oder lokale Betäubungsmittel. Diese greifen die gereizte Haut an, stören den Milchspendereflex und wirken sich auf Dein Kind aus.
  • Vermeide, Deine Brust mit Seife zu waschen, da auch Seife die Haut austrocknet und das Problem verstärken kann. Verzichte auch auf Parfüm, Bodylotions, Weichspüler und ähnliches.

Das hilft Dir: Wissenswerte Lösungen und Sofortmaßnahmen

  • Wasche Deine Brust generell nur mit warmem, klarem Wasser ab und trockne sie mit sauberen Handtüchern.
  • Lerne geeignete Stillpositionen und das korrekte Anlegen kennen und passe Deine Stillpositionen entsprechen an.
  • Vermeide das belastende Anlegen Deines Babys. Wenn beispielsweise der untere Rand der Mamille wund ist, lass Dein Baby diesen Bereich nicht mit seinem Unterkiefer abtrinken, da so die Belastung am stärksten auf der wunden Stelle wäre.
  • Wenn Dein Kind die Brustwarze nicht richtig erfasst, sie nicht tief genug einsaugt, schief daran hängt oder sie im Halbschlaf verliert, löst Du bitte umgehend und sanft den Saugschluss und legst neu an.
  • Achte darauf, dass Du Dein Kind schonend abdockst um kein Zuschnappen zu riskieren. Dazu schiebst Du Deinen kleinen Finger in den Mundwinkel Deines Babys und löst es.
  • Generell gilt, dass die Stillposition regelmäßig gewechselt werden sollte.
  • Du solltest Deine Brustwarze grundsätzlich trocken halten, jedoch hilft es auch, sie nicht sofort mit Handtüchern oder Kleidung abzutrocknen, sondern nach dem Stillen einige Tropfen Muttermilch auf der Mamille zu belassen, damit die Wundheilung gefördert wird. Gewähre Deiner Brust die Zeit, an der Luft zu trocknen und schenke ihr auch mal ein paar direkte Sonnenstrahlen.
  • Wenn Deine Brustwarzen zum Wundsein neigen ist es ratsam, auslaufende Milch zwischen den Stillmahlzeiten mit Stilleinlagen aufzufangen. Diese müssen unbedingt gewechselt werden, wenn sie feucht sind.
  • Achte auf eine gute Handhygiene. Wasche Deine Hände, bevor Du Dein Baby anlegst oder Milch ausstreichst und abpumpst.
  • Wenn Deine Brustwarze so sehr schmerzt, dass Dir das Stillen nicht oder nur teilweise möglich ist, verwende die Technik der Handentleerung oder eine schonende und passende Milchpumpe. Hier ist die Rücksprache mit Deiner Stillberaterin unverzichtbar. Denn nur mit einer geeigneten Pumpe und sauberer Pumptechnik kann das Ziel, die Milchbildung auch dann aufrecht zu erhalten, erreicht werden. Gleichzeitig werden durch eine gute Beratung unangenehme Stauungen und Schmerzen ebenso verhindert wie eine Saugverwirrung des Babys durch ungeeignete Füttermethoden. Deine Stillberaterin zeigt Dir alternative Fütterungstechniken, die die Zeit bis die Brustwarze verheilt und das Kind wieder aus der Brust trinken kann überbrücken.
  • Lanolin, Heilwolle und Co. sind in ihrer Wirkung umstritten. Wenn Du Dich für die Anwendung entscheidest, verwende die Salben immer nur direkt nach dem Stillen und nur in sehr dünner Schicht, damit Dein Baby dieses Fett nicht aufnimmt. Gleiches gilt für Calendula Bäder. Die Brust kann in Schalen mit Calendula Lösung getaucht werden und dadurch heilen. Ein Kontakt des Babys mit dieser Tinktur sollte jedoch vermieden werden. Heilkräuter und unterstützende Heilpflanzen stellen wir Dir in dem Beitrag Heilpflanzen, die stillenden Müttern das Leben erleichtern vor. Kräuterfachfrau Kerstin Müller hat uns diesen bereichernden Gastartikel geschrieben. 
  • Hydrogel-Kompressen und -pads werden von Mulitmam und Elanee angeboten. Sie lindern zwar die Schmerzen, heilen die Brustwarzen jedoch nicht. Durch das feucht-warme Klima kann unerwünschterweise ein Nährboden für Bakterien geschaffen und schlimmstenfalls das Infektionsrisiko erhöht werden. Falls die Kompressen zum Einsatz kommen, ist auf eine sehr gute Handhygiene zu achten. Die Brust sollte nach dem Entfernen der Kompresse mit warmem, klarem Wasser abgeduscht waren und sanft trocken getupft werden bevor Du Dein Baby anlegst. Nach dem Stillen duschst Du die Brust erneut ab und tupfst sie trocken, bevor Du die Kompresse auflegst. Lagere die Kompressen während der Stillmahlzeit sauber und nicht in der Nähe von Tierhaaren. Tausche sie regelmäßig gegen neue aus.
  • Belasteten Brustwarzen hilft auch oft der sogenannte Wiener Brustdonut. Mithilfe dieses raffinierten Kissens, das Du Dir sehr leicht daheim basteln kannst, bleibt die Brustwarze auch im BH aufgerichtet. Dadurch wird die Wundheilung gefördert.Beachte aber, dass all diese Maßnahmen im Wesentlichen nur die Symptome behandeln und nicht die Ursache angehen. Schlimmstenfalls wird diese sogar unterdrückt. Es ist bei wunden Brustwarzen und Infektionen wichtig, gezielt hinzuschauen, welcher Konflikt diesem Problem zu Grunde liegt. Die ganzheitliche Herangehensweise hat sich hier sehr bewährt. Durch die Ansprache Deines Unterbewusstseins heilst Du dort, wo die Entzündung entsteht. Unsere individuellen Affirmationen und Trancen sind ein hochwirksames Mittel um gestaute Milch zum Abfließen zu bringen und etwaige Entzündungen zu heilen. 
Betrachte die Schmerzen als liebevolle Botschaft an Dich. Behandele nicht nur das Außen, sondern gib Dir und Deiner Seele Zeit und Gehör um zu heilen. Alles Gute für Euch!
Alles Liebe, Deine Stillakademie
In Liebe gestillt.
, , , , , , , , , ,

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü