Richtiges Stillen

Stillen mit großen Brüsten – natürlich leichter? Oder eine anatomische Meisterleistung?

4 Kommentare
Es braucht ja nur die Brust und ein Baby, um erfolgreich zu stillen? Doch manche Mutter kann sich einiges anhören, was die Stilltauglichkeit ihrer Brüste angeht. Gibt es denn eigentlich die perfekte Stillbrust? Gibt es wirklich Brüste, die zu klein oder zu groß zum Stillen sind? Zeit, mit den Vorurteilen aufzuräumen.
Vier wunderbare Mamas erzählten uns im Interview über ihren Alltag mit Brüsten, Blicken und Babys. Viel Spaß mit Dorle, Katrin, Miriam und Christina.

Stillakademie: Eure Brüste und Ihr – wie steht Ihr dazu? Und wie habt Ihr vor der Geburt über das Stillen gedacht?

Dorle: Ich hatte ja schon immer eine grosse Brust, auch wenn ich sehr schlank bin. G- und H-Körbchen sind mir vertraut, ich schlafe aber auch nie ohne BH.

Ich fand die große Brust schon früher manchmal etwas lästig, habe aber auch die positiven Reaktionen genossen. Vorurteilen bin ich keinen begegnet. An das Stillen bin ich recht unbedarft herangegangen. Intuitiv war ich dafür, habe mir jedoch keinen Stress gemacht.

Christina: Ich mochte meine Brüste auch immer. B-Körbchen passt perfekt zu mir. Ich bin sehr sportlich, dafür ist mein Körperbau perfekt. Ich fühlte und fühle mich wohl mit meinem Körper. In meiner Familie und im ganzen Umfeld konnte keiner stillen, deshalb habe ich sehr gezweifelt, ob es klappt. Ich dachte, es ist Glückssache, ob es klappt oder nicht. Ich hatte aber eher Zweifel, da ich mir das Stillen schmerzhaft vorstellte. Ich war aber definitiv eher unentspannt und nicht gut vorbereitet. Und ich habe mir viele Gedanken gemacht, weil ich nach 2 Monaten wieder arbeiten gegangen bin.

Katrin: Ich liebe meine Brüste. Alle Frauen bei uns haben so große Brüste. Ich bin halt üppig gebaut und betone das gerne. Über das Stillen habe ich mir auch keine Gedanken gemacht. In meiner Familie und bei meinen Freunden hat jeder gestillt. Klar, dass ich das auch mache. Ich war da recht entspannt. Ich bin nach 6 Monaten wieder arbeiten gegangen und wollte bis dahin die Beikost einführen und auf Flasche umstellen.

Miriam: Ich bin da anders. Ich habe mich nie so richtig wohl gefühlt in meinem Körper. Ich fand mich eher fett und das wurde mir auch in der Schwangerschaft durchgehend so erzählt. Meine Brüste sind halt da. Ich habe kein besonderes Verhältnis dazu. Ich beschäftige mich aber sehr viel mit energetischen Themen und wollte Stillen, da ich so viel über die Vorteile gelernt hatte. Das war mir sehr wichtig.

Stillakademie: Die Geburt. Erzählt doch mal!

Dorle: Die Geburt war einfach toll. Total entspannt und sehr unkompliziert. Ich habe in einem sogenannten babyfreundlichen Krankenhaus entbunden, die sind da sehr hinter dem Stillen her.

Katrin: Bei mir war es einfach mühsam, zwar haben die Hebammen mir echt geholfen, aber es hat alles unendlich lange gedauert.

Christina: War bei mir genauso. Dazu kam noch die Verlegung vom Geburtshaus ins Krankenhaus – eine Endlos-Story.

Miriam: Ich habe mich auch ziemlich gequält. Ins Geburtshaus konnte ich leider nicht wegen einer Schwangerschaftsdiabetes, und dann wurde es auch noch ein sekundärer Kaiserschnitt.

Stillakademie: Euer Baby war da – wie war es? Wurdet Ihr – positiv formuliert – zum Stillen ermutigt?

Christina: Nein. Ich musste da sehr drum kämpfen und bitten, dass mir jemand hilft.

Miriam: Bei mir genauso. Da war niemand da. Statt dessen sagten mir die Schwestern immer wieder, ich müsse anlegen und pumpen, sonst käme keine Milch!

Christina: Ja, bei mir auch! Sie haben mir auch gleich mal die Flasche mit Babynahrung ans Bett gestellt.

Dorle: Bei mir ging es schon im Kreißsaal gut los. Das war eine richtige “Stillmafia” da! Bloß keine Hilfsmittel! Dafür wurde mir aber direkt das Anlegen gezeigt und das erste Stillen klappte bereits im Kreißsaal wunderbar. Mein Sohn war gar nicht mehr von der Brust wegzukriegen.

Katrin: Ich weiss es gar nicht mehr so genau, ich konnte zwar recht schnell anlegen und die große Brust war kein Problem, aber ich war einfach so müde nach der langen Geburt.

Stillakademie: Dorle, Miriam und Katrin, Eure große Brust war also kein Problem?

Dorle: Doch! Als am 3. Tag die Milch einschoss wurde das alles nur noch schmerzhaft. Meine Brüste schwollen massiv an. Ich konnte mich kaum noch bewegen. Die Schwestern und Hebammen halfen mir zwar, Stillpositionen zu finden, doch es war mühsam. Und ich bekam keinen milchreduzierenden Tee oder so. Man pochte dort darauf, dass sich das Stillen einpendelt. Es sah lustig aus, das kleine Baby neben der großen Brust. Aber ich fand es unangenehm. Meine Brüste waren eh schon immer so schwer, mit der ganzen Milch wurde es noch mühsamer.

Katrin: Ja, bei mir genauso! Ich war fertig. Ich hatte Schmerzen und dieses „Hach, da ist ja schon die Milch!“ ging mir auf die Nerven. Ich wollte, dass die Milch schnell rausgeht, aber mein Kind kam ja kaum nach, so viel Milch hatte ich!

Miriam: Ihr Glücklichen. Von mir dachte halt jeder, ich hätte viel Milch, weil ich ja so große Brüste habe. Aber da kam einfach nichts!

Christina: Ich hörte genau das Gegenteil: „Mit den Brüsten können Sie nicht stillen!“ schmetterte mir eine Schwester auf der Wöchnerinnenstation entgegen, als ich sie um Hilfe bat.

Stillakademie: Ein B-Körbchen ist zu klein zum Stillen?

Christina: Nein. Aber es wurde mir so vermittelt. Insbesondere, da eine Brustwarze etwas innenliegend war und ich erst nach 5 Tagen den Milcheinschuss hatte. Da war ich aber schon zuhause und kämpfte mit Babymilch in Fläschchen, Pumpen, Anlegen, Stillhütchen….

Stillakademie: Kommen wir nochmal zum Milcheinschuss. Wie habt Ihr den erlebt?

Miriam: Gar nicht. Wir hatten da schon aufgegeben.

Christina: Als ein “Endlich!”. Gleichzeitig habe ich ihn auch kaum wahrgenommen, so sehr war ich vom Pumpen und Anlegen und Füttern gestresst. Ich wollte ja alles richtig machen und dachte insgeheim schon: Das klappt nicht.

Katrin: Ätzend. Ich dachte, ich platze! Mein Kind hatte bis dahin gut getrunken, aber kam dann quasi gar nicht mehr ran an die Brust. Ich habe dann direkt abgepumpt und dann ging es. Ich hatte so viel Milch. Meine Hebamme gab mir dann die Schuld. Hätte ich nicht so früh soviel angelegt, hätte ich nicht so eine Brust mit soviel Drüsengewebe. Was natürlich Quatsch ist.

Dorle: Ja, wie gesagt war es die Hölle. Ich hatte richtig starke Schmerzen, alles spannte und mich zerriss es bis unter die Achseln. Mir tat einfach alles weh. Ich bekam nichts gegen die Schmerzen und auch nichts, was die Milchbildung gehemmt hätte. Statt dessen sollte ich von allen Seiten abtrinken lassen. Doch mein Kind kam kaum hinterher! Das war eine schlimme Phase. Beim zweiten Kind habe ich dann vorsorglich schon am 3. Tage nach der Entbindung kleine Mengen hoch konzentrierten Salbeitee getrunken und auch die Schwellung weggepumpt. Ich hatte immer noch extrem viel Milch und dadurch schwere Brüste, aber es ließ sich viel besser aushalten.

Stillakademie: Das Stillen selbst – wie ist es, wie war es?

Christina: Traumhaft. Als es dann endlich geklappt hat, meiner Stillberaterin sei Dank, habe ich es nur noch genossen. Die Tatsache, dass ich Stillen kann, war sooooo toll für mich! Ich wusste, ich konnte meinem Kind das Maximum an Nährstoffen, an Bindung und an Nähe geben. Ich habe nach 7 Wochen angefangen zusätzlich abzupumpen und habe den Wiedereinstieg gut gemeistert. Ab dann habe ich immer gestillt, wenn ich da war und wenn mein Mann mein Kind ins Büro gebracht hat. Ansonsten habe ich gepumpt und mein Mann hat die aufgewärmte Milch aus der Flasche und später aus einem Becher gegeben. Ich merkte, ich hatte richtig viel Milch und habe das Stillen sehr genossen. Wir hatten eine jahrelange Stillbeziehung.

Katrin: Ich fand es oft anstrengend. Durch die viele Milch wurden meine Brüste noch größer und das fand ich einfach unangenehm. Mein Kind hat zwar immer gut und ohne Probleme getrunken, doch ich habe dann früh angefangen, abgepumpte Milch aus der Flasche zu geben und bin dann auf die Flasche umgestiegen. Mein Sohn war ein Schreikind, ich bin einfach daran zerbrochen, dem vielen Schreien immer mit Stillen zu begegnen. Heute weiss ich mehr über diese kurze Phase der Anpassung, aber in der Zeit war ich einfach verzweifelt.

Miriam: Ich hätte wirklich gerne gestillt, aber es kam nichts. Ich hätte mich damals direkt an eine Stillberaterin wenden sollen. Als ich es tat, hatte sich das Brustdrüsengewebe nicht ausreichend stark entwickelt. Ich konnte meine Tochter nur ein paar Monate teilstillen. Diese Zeit haben wir aber sehr genossen. Die Größe meiner Brust hat da keine so große Rolle mehr gespielt, bzw. wurde sie ja nie so groß durch die Milch.

Dorle: Ich fand die ersten Monate auch herausfordernd. Ständig lag ich in einem See aus Milch und konnte mich kaum bewegen mit den riesigen Brüsten. Doch tatsächlich hat es sich ja dann doch schnell eingependelt und ich kam gut klar mit den Stilleinlagen.

Stillakademie: Wie war Euer Alltag als stillende Mutter? Welchen Herausforderungen durftet Ihr Euch stellen?

Katrin: Mein Kind hat viel gestillt, also habe ich viel Zeit damit verbracht, zu Stillen. Ich habe gelernt in der Tragehilfe zu stillen, das war dann toll! Aber auch nicht so einfach, bis ich mein Baby da richtig positioniert hatte und weil ich so klein bin, konnte mir immer jeder von oben reinschauen. In der Öffentlichkeit hab ich nicht so gerne gestillt, weil mir da immer zu viel zu sehen war. Am Schlimmsten fand ich es, wenn man auch noch meine ganzen Speckrollen sehen konnte. Probleme hatte ich mit Hautreizungen. Durch die auslaufende Milch war mein ganzer Oberkörper immer irgendwo voller Milch, die hat sich teilweise in den Hautfalten abgesetzt und mich wund werden lassen. Zum Beispiel hatte ich unter der Brust dann ein kleines Ekzem, das sehr weh tat.

Miriam: Ich habe so oft es ging versucht zu stillen. Wir leben auf dem Land und ich habe mich dann bewusst auf einem Spaziergang auf eine schöne Bank gesetzt und versucht, auch draußen zu stillen und die Flasche vorzubereiten. Das war schlimm, denn mein Kind schrie dann vor Hunger und ich musste mir blöde Bemerkungen von Spaziergängern anhören. Ich habe dann nur noch zuhause angelegt, aber da auch immer weniger. Als mein Baby zweieinhalb Monate alt war, habe ich ganz auf Flasche umgestellt. Schweren Herzens.

Dorle: Ich hab mein Ding gemacht. Meine Kinder waren immer dabei, ich habe mich intuitiv für das Stillen entschieden und kannte meinen Körper immer schon recht gut. Meine großen Brüste waren dabei eigentlich nie ein Thema. Ich hatte nur große Probleme einen BH zu finden. Es hieß halt immer, während der Stillzeit “ohne Bügel”, was schier unmöglich ist. Getragen habe ich nie, da ich eh immer schon so Rückenverspannungen hatte, war mir das zu viel. Die Rückenschmerzen waren fies.

Christina: Entspannt. Die ersten 3 Wochen waren zwar hart, aber dann lief es. Wir haben immer und überall gestillt, auch im Tragetuch, in der Öffentlichkeit und so. Ich dachte mir schon, dass das für mich leicht ist, denn selbst im Tuch konnte ich mein Kind einfach anlegen, ohne dass riesig viel Brust zwischen Kind und Körper steht. Ich habe es immer leicht gehabt und auch so empfunden.

Stillakademie: Habt Ihr Lieblings-Stillpositionen?

Christina: Eindeutig die Wiegeposition und im Tragetuch. Bequemer geht es nicht.

Dorle: Im Liegen! Das fand ich immer entspannt, auch wenn es gar nicht leicht war, den kleinen Kopf hinter der Brust zu sehen und korrekt anzulegen. Und ich habe das Stillen im Schaukelstuhl geliebt!

Katrin: Im Liegen auf der Seite! Und ja, das Anlegen war nicht immer leicht. Zum Glück hatte mein Kind das schnell selbständig raus.

Stillakademie: Was hättet Ihr gerne vor der Entbindung gewusst?

Dorle: Frauen sollten besser auf den Milcheinschuss vorbereitet werden.

Christina: Ja, alle Frauen sollten besser vorbereitet werden. Und niemand sollte zu hören kriegen, dass ihre Brust nicht passend sei.

Miriam: Ich hätte auch gerne vorher mehr übers Stillen gewusst. Dann hätte es sicher besser geklappt.

Katrin: Ich hätte vor allem gerne weniger Geburtsvorbereitung gemacht! Stillvorbereitung ist wesentlich nachhaltiger.

Stillakademie: Was sind Eure Top-Tipps? Eure Empfehlungen? Eure favorisierten Produkte rund ums Stillen mit Eurer Brustgröße?

Dorle: Erstmal locker bleiben! Im Zweifel macht die Übung den Meister. Keinen Stress machen, immer mit BH schlafen. Ein stillfreundliches Krankenhaus zur Entbindung auswählen und sich helfen lassen. Aber nicht blind alles befolgen. Ich habe beim zweiten Kind auf milchreduzierenden Tee und eine Pumpe bestanden. Und ich hätte vorher mehr die Schulter-Nacken-Muskulatur aufbauen sollen. An Produkten empfehle ich erstmal gute BH’s mit breiten Trägern. Dann große dünne Stillpads, die nicht verrutschen. Mein Stillkissen hat mich gerettet, ohne wäre das Anlegen im Sitzen unmöglich gewesen. Darüberhinaus waren mir leicht und weit zu öffnende Stillnachthemden wichtig. Lange Ladekabel auch, denn sonst kommt man beim Stillen nicht bequem ans Handy ran.

Anmerkung der Stillakademie: Bei BHs mit Buegeln kann es zum Abdruecken der Milchgaenge kommen. Eine gute Alternative zu Bügel-BHs sind Still-BHs mit Gel-Bügeln. Die richtige BH Größe und einen angenehmen Austausch findest Du bei den Busenfreundinnen.

Katrin: Ja, locker bleiben ist wichtig. Und ich würde sagen, sich helfen lassen ist wichtig. Und gute Produkte für die Pflege und das Stillen. Direkt nach der Geburt haben mir GynKompressen gut geholfen, damit konnte ich auch wieder im Sitzen stillen. Ich habe mich sehr gefreut, weiterhin essen zu können was ich wollte. An Produkten fand ich die Tragehilfe am Wichtigsten, wir hatten eine von EmeiBaby. Diese konnte ich leicht zum Stillen weiter machen und danach wieder enger ziehen. Damit mir niemand reinschaut, fand ich einen Stillschal sehr angenehm. Saugstarke Stilleinlagen waren auch bei mir das A und O. Und für das Pumpen fand ich Thermokissen wichtig. Meine wunde Haut habe ich mit Babycreme in den Griff bekommen.

Christina: Hilfe annehmen, ja! Ganz wichtig. Das würde ich beim nächsten Mal besser machen. Auch eine gute Ernährung und viel Trinken dürfen unterstützt werden. Ich fand ebenfalls regelmäßige Entspannung durch Massagen wichtig. Da ich im Grunde direkt wieder mein altes Gewicht hatte und meine Brüste nicht so groß sind, hatte ich keine Probleme beim Stillen unterwegs. Ich hatte ein tolles Tragetuch und eine Tragehilfe. Den Stillschal fand ich auch ein tolles Accessoire. Daheim hat mir mein Stillkissen sehr geholfen. Ich brauchte für die Arbeit eine gute Milchpumpe. Diese hat mir meine Stillberaterin organisiert. Sie hat mir auch geholfen, diese bei der Krankenkasse als notwendiges Hilfsmittel geltend zu machen. BH’s mochte ich gar nicht. Ich habe gerne Bandeau Oberteile getragen. Manchmal waren meine Brustwarzen sehr beansprucht, da habe ich auf Kompressen zurückgegriffen. Stilleinlagen waren mir auch sehr wichtig, gerade auf Geschäftsterminen. Anfangs fand ich das nächtliche Stillen schwierig. Ich wusste nie, wie ich im Dunkeln richtig anlegen kann. Ein sanftes Nachtlicht hat mir da sehr geholfen.

Miriam: Ich empfehle vor allem eine gute Stillvorbereitung, eine Brustwarzensalbe, Milchbildungstees und ein Windelabo.

Stillakademie: Verratet Ihr uns Eure Anekdoten?

Dorle: Ich gehe so gerne in die Sauna! Leider bekam ich da jedes Mal den Monster-Milcheinschuss…und tropfte rum. Daher bin ich in der Zeit erstmal nicht in eine öffentliche Sauna gegangen! Als ich zuhause mal den Fußboden volltropfte sagte mein Mann: “So sieht also die Milchstraße aus”. Bei Freunden hat die Mutter sich über die Flecken im Parkett gewundert, bis ihr jemand sagte, dass es wohl Milchtropfen sind, die aufgrund des hohen Fettgehalts auch Flecken hinterlassen können.

Christina: Abgesehen davon, dass einige männliche Kollegen stets Panik hatten, dass meine abgepumpte Milch bei Ihnen im Kaffee landen könnte, habe ich auf allen Dienstreisen und an allen Flughäfen ausschliesslich positive Reaktionen bekommen – und bin sehr unterstützend behandelt worden.

Miriam: Ich habe jeden Moment so genossen.

Katrin: Eine konkrete Anekdote fällt mir auch gar nicht ein. Es gab so viele schöne Stillmomente!

Stillakademie: Vielen Dank Ihr Lieben!

Deine Brust ist perfekt für Dein Baby. Genießt das Stillen.
Alles Liebe, Deine Stillakademie
In Liebe gestillt.
, , , , ,

Ähnliche Beiträge

4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Richtig toller Artikel! Da zeigt sich mal wieder, wie wichtig die richtige Unterstützung nach der Geburt ist. Und wie wichtig Infos sind! Ich hatte glücklicherweise eine grandiose Hebamme, die die fehlende Unterstützung aus dem Krankenhaus (ich konnte ambulant entbinden) mehr als wett gemacht hat. Ohne sie wäre ich nicht zur Langzeitstillerin geworden und mein Verhältnis zu meiner Tochter wäre jetzt vielleicht ganz anders, wer weiß?

    Antworten
    • Christina Huegelmann
      22. Februar 2017 13:54

      Vielen Dank, liebe Josi! Ja, die richtige Unterstützung ist wunderbar, doch die selbstbestimmte und gut informierte Frau ist dann tatsächlich doch die wichtigste Komponente auf dieser Reise. Wie wunderbar zu lesen, dass Ihr das Stillen nach wie vor genießt und Eure Bindung so innig ist. Alles Liebe! Und danke für Deine Geschichte.

      Antworten
  • Die Zeit des Stillens war jedes Mal wundervoll. Eine solch innige Beziehung zum eigenen Kind wird man nur während des Stillens erleben. Der Papa ist da ziemlich benachteiligt. Körperlich war das außerdem unglaublich: nie wieder konnte ich mein Dirndl zur Wiesn so gut ausfüllen wie in den Zeiten, in denen ich stillen durfte. Mein Motto lautet: einfach loslassen. Denn wenn aus medizinischer Sicht nichts gegen das Stillen spricht, klappt es in der Regel auch; wenn man sich darauf einläßt. Kommentare aus dem “off” sollte man nicht an sich heran lassen. Einfach nur das Kind genießen. Dann hilft die Natur schon von alleine. Genießt es – die Innigkeit mit dem Baby & die wundervolle Figur!

    Antworten
    • Christina Huegelmann
      22. Februar 2017 13:58

      Liebe Andrea, vielen Dank für das Teilen Deiner Geschichte. Und toll, dass Du das Dirndl so genießen konntest. Puh, ich hab mich darin unglaublich eingeengt gefühlt ;). Loslassen ist das perfekte Motto – für die Geburt und für das Stillen. Wie habt Ihr dennden Papa eingebunden ins Bonding? Es stimmt, dass der Partner das Stillen anders erlebt als die Mama. Viele Männer holen die Nähe zum Baby dann durch das Tragen oder das Unterstützen der stillenden Partnerin. Genieß die schönen Erinnerungen. <3

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü